Gedanken, die ein bisschen länger bleiben dürfen

Im innerhalt Journal geht es um das, was uns im Alltag beschäftigt – manchmal laut, manchmal eher zwischen zwei Gedanken. Um Beziehungen, Gefühle, Grenzen, Kopfkino und diese kleinen Situationen, die plötzlich erstaunlich viel in uns auslösen. Hier findest du Texte zum Wiedererkennen, Nachdenken und gelegentlich auch Schmunzeln. Dazu kommen praktische Methoden und psychologische Werkzeuge, die dir helfen können, deine Gedanken zu sortieren, Gefühle besser zu verstehen, neue Perspektiven zu entdecken und mit schwierigen Situationen bewusster umzugehen.

Mal ein Gedanke, der zum Nachdenken anregt. Mal eine Methode, die du direkt im Alltag ausprobieren kannst. Keine Patentrezepte, keine perfekten Lösungen und schon gar kein Anspruch, immer alles richtig machen zu müssen. Sondern verständliche Impulse, neue Blickwinkel und kleine Übungen, die dir helfen können, dich selbst und andere ein Stück besser zu verstehen.

Für zwischendurch. Für danach. Oder genau für den Moment, in dem du denkst: Das kenne ich. Und vielleicht probiere ich das einfach mal aus.

Was du beeinflussen kannst – und was nicht: Wie die Einflusskreise beim Grübeln helfen

Wenn uns etwas wichtig ist, möchten wir gern wissen, wie es weitergeht. Besonders unangenehm wird es, wenn die Antwort von anderen Menschen, äußeren Umständen oder Entwicklungen abhängt, auf die wir nur wenig Einfluss haben.

Eine hilfreiche Methode, um solche Situationen besser einzuordnen, sind die Einflusskreise nach Stephen R. Covey.

Die dahinterstehende Frage ist einfach: Was davon liegt tatsächlich in meiner Hand – und womit beschäftige ich mich gerade, obwohl ich es gar nicht kontrollieren kann?

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Warum gute Vorsätze allein oft nicht reichen – die WOOP-Methode

Ein Kollege bittet um einen Gefallen, eine Freundin möchte sich spontan treffen und irgendwo wartet noch eine Aufgabe, die wir eigentlich längst hätten erledigen wollen. Bevor wir richtig darüber nachdenken, haben wir wieder zugesagt. Und am Freitag fragen wir uns, warum von unseren guten Vorsätzen schon wieder so wenig übrig geblieben ist. Häufig liegt das nicht daran, dass wir uns etwas nicht genug wünschen. Zwischen einem guten Vorsatz und seiner Umsetzung liegen schlicht jede Menge Alltag, Gewohnheiten und manchmal auch innere Widerstände.

Genau hier setzt die WOOP-Methode der Psychologin Gabriele Oettingen an. Sie verbindet einen persönlichen Wunsch mit der Frage, was uns tatsächlich davon abhält, ihn umzusetzen.

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Warum uns manche Kleinigkeiten so stark treffen – das ABC-Modell einfach erklärt

Das ABC-Modell stammt aus der rational-emotiven Verhaltenstherapie, die der Psychologe Albert Ellis in den 1950er-Jahren entwickelte. Die Grundidee ist, dass unsere emotionalen Reaktionen nicht allein durch ein Ereignis entstehen, sondern auch davon beeinflusst werden, wie wir dieses Ereignis wahrnehmen und bewerten.

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